Video 10 Jan 1 note

One more… It was fun :^)

Video 10 Jan 1 note

Some fireworks from new year’s eve with D and the Fam!

Photo 5 Jan 3 notes This drawing I made of my Theater may be the ONLY drawing of mine that I have ever been proud of! It is i tad off, but remember, I suck at drawing :-)

This drawing I made of my Theater may be the ONLY drawing of mine that I have ever been proud of! It is i tad off, but remember, I suck at drawing :-)

Photo 27 Dec 2 notes I added the hat for performance of Zauberflöte on Christmas day!

I added the hat for performance of Zauberflöte on Christmas day!

Photo 21 Dec 1 note A gift from a dear friend :-)

A gift from a dear friend :-)

Photo 20 Dec 1 note Ok quiz: What is the name of this shape?

Ok quiz: What is the name of this shape?

Photo 13 Dec 3 notes I probably posted this before, but it is worth another. This is my theater here in Oldenburg. I love it! It was just recently renovated and looks beautiful! I am so lucky to be be able to thing in such a beautiful place :-)

I probably posted this before, but it is worth another. This is my theater here in Oldenburg. I love it! It was just recently renovated and looks beautiful! I am so lucky to be be able to thing in such a beautiful place :-)

Photo 12 Dec 2 notes Zuckerwatte from Weihnachtsmarkt

Zuckerwatte from Weihnachtsmarkt

Video 7 Dec 3 notes

This is a photo I took of my print of Hieronymus Bosch’s Triptych The Garden of Earthly Delights. The figure is located in the lower left hand corner of the center panel. Is it just me, or is this little scene EXACTLY like Winston’s final torture at the Ministry of Love in George Orwell’s novel Nineteen Eighty-Four?! 

Text 4 Dec 1 note Another FRÄULEIN JULIE Review

OLDENBURG: FRÄULEIN JULIE von Antonio Bibalo

Opernrarität in Oldenburg:
„Fräulein Julie“ von Antonio Bibalo (Premiere: 17. 11. 2011)
 

Linda Sommerhage beeindruckte in der Titelrolle der Julie (Foto: Andreas J. Etter)
 Im Kleinen Haus des Oldenburgischen Staatstheaters hatte am 17. November 2011 die Oper„Fräulein Julie“ des norwegischen Komponisten Antonio Bibalo nach dem gleichnamigen Schauspiel von August Strindberg Premiere, deren Uraufführung im September 1975 in Ǻrhus stattfand. Der Komponist italienischer Herkunft – er wurde 1922 in Triest geboren – studierte zuerst in seiner Geburtsstadt, wo er zum Pianisten ausgebildet wurde, später in London Komposition, ehe er nach Norwegen auswanderte, wo er bald als Komponist große Beachtung fand. Bis zu seinem Tod im Jahr 2008 lebte er in der Stadt Larvik am Oslofjord.
 
Von seinen Opern seien noch genannt: Das Lächeln am Fuße der Leiter (nach Henry Miller),Gespenster (nach Henrik Ibsen), Macbeth und Die Glasmenagerie (nach Tennessee Williams). Im Jahr 1984 schrieb Bibalo eine zweite Fassung von Fräulein Julie für eine reduzierte Besetzung von drei Darstellern und sechs Musikern (Streichquintett und Klavier), die in der Deutschen Oper Berlin erstaufgeführt wurde und nun auch am Staatstheater Oldenburg gespielt wird.
 
Der Inhalt der Oper, deren Libretto der Komponist selbst verfasste, in Kurzfassung:
Julie, die schöne, selbstbewusste Grafentochter, ist nicht bereit, sich in die Rolle einer gehorsamen Ehefrau zu fügen. An ihrem Anspruch, sich keinem Mann unterzuordnen, ist ihre Verlobung gescheitert – und nun verbringt sie die Mittsommernacht auf dem Herrensitz ihres Vaters, wo sie den Kammerdiener Jean vor den Augen seiner Verlobten, der Köchin Christine, verführt. Berauscht von der Mittsommernacht beginnen Julie und Jean eine Affäre, die zu einem gefährlichen Spiel mit den Hoffnungen und Erwartungen des anderen wird und schließlich für Julie tödlich endet.
 
William Robertson gelang es mit seinem Regiedebüt recht gut, die außerordentliche Dichte des Strindberg-Dramas einzufangen, wobei er Julie und Jean nicht nur in der Liebesszene sehr realistisch agieren ließ. So fährt die Grafentochter zu Beginn mit ihrem Fahrrad in die Küche, wo die Köchin Christine gerade eine Gemüsesuppe so pikant zubereitet, dass sich der Duft bis in den Zuschauerraum ausbreitet. Während der Handlung lässt der Regisseur immer wieder dunkle Vogelschwärme über die Bühnenwände ziehen, was dem Geschehen apokalyptische Züge verleiht. Am Schluss ist der Küchenboden von Rotwein bedeckt, als wate das Liebespaar im Blute ihrer gescheiterten Beziehung.
 
Für die Gestaltung der Bühne war Lisa Maline Busse zuständig, die eine elegante Küche des vorigen Jahrhunderts baute, von deren Wänden totes Federvieh baumelt und die im Laufe des Stücks mit viel „Gerümpel“ vollgeräumt wurde. Die zeitlos wirkenden Kostüme entwarf Julia HarttungPeter Scharneweber sorgte für interessante Lichteffekte. So war die Küche anfangs in ein elegantes Türkis getaucht, das sich schließlich in ein stumpfes Braun verwandelte.
 
Eine großartige Leistung bot die Mezzosopranistin Linda Sommerhage als Julie. Sie spielte alle Facetten ihrer Rolle – von der Arroganz der Grafentochter, die den Kammerdiener ihres Vaters mit ihren körperlichen Reizen zu verführen versteht, bis zur leidenschaftlich Liebenden, die aber schließlich an der Unfähigkeit der Verwirklichung ihrer Ideale als freie und ihr Leben selbst bestimmende Frau verzweifelt – auf beeindruckende Weise. Auch stimmlich überzeugte sie durch expressiven Sprechgesang.
 
Der amerikanische Tenor Michael Pegher spielte einen intellektuellen jungen Mann und wirkte mehr wie ein Student, der sich sein Studium als Dienstbote verdienen muss und die Gelegenheit zu nutzen versucht, durch die Affäre mit Julie in die adeligen Kreise aufzusteigen, als ein Kammerdiener alten Schlages. Stimmlich konnte er mit guter Wortdeutlichkeit aufwarten. Seine Geliebte, die Köchin Christine, wurde von der amerikanischen Sopranistin Ingela Onstad dargestellt. Von der Regie etwas vernachlässigt, agierte sie fast nur am Herd der Küche.
 
Das sechsköpfige Kammerorchester (zwei Geigen, dazu Viola, Violoncello, Kontrabass und Klavier), das aus Mitgliedern des Oldenburgischen Staatsorchesters bestand, wurde von Johannes Stertmit großem Einfühlungsvermögen geleitet. Es setzte die teils zarten, teils grellen Töne der Partitur, die sich am Schluss zu einem gewaltigen expressiven Furioso steigerte, lautmalerisch um.
 
Das der etwa achtzig Minuten dauernden Vorstellung fast atemlos lauschende Premierenpublikum belohnte alle Akteure samt Regieteam mit reichlichem Beifall, wobei Linda Sommerhage für die exzellente Darstellung der Titelrolle mit einigen Bravorufen bedacht wurde.
 
Udo Pacolt, Wien – München
 
PS: Die Opernrarität wird im Kleinen Haus des Oldenburgischen Staatstheaters noch am
8., 16. und 28. Dezember sowie am 4. Jänner gespielt.

Photo 30 Nov 2 notes missing the family even a little more now…

missing the family even a little more now…

Photo 28 Nov 2 notes My family is awesome, and it just got one person bigger. i am a pretty happy person.

My family is awesome, and it just got one person bigger. i am a pretty happy person.

Text 24 Nov 1 note Fräulein Julie Review

Gemetzel an Körper und Seele

Premiere „Fräulein Julie“ im Staatstheater Oldenburg – Drama als Kammeroper

Bild

Drama in schmuckloser Küche: Linda Sommerhage in der Titelrolle der Kammeroper „Fräulein Julie“ im Kleinen Hausdes Oldenburgischen Staatstheaters Probenbild: Andreas J. Etter Bild vergr��ern

Der norwegische Komponist Antonio Bibalo hat August Strindbergs Trauerspiel bearbeitet. Inszeniert wurde es im Kleinen Haus von William Robertson.

VON WOLFGANG DENKER

OLDENBURG - Der schwedische Dichter August Strindberg hat in seinen naturalistischen Dramen mit psychologischem Scharfblick oft das Verhältnis (um nicht zu sagen den Kampf) der Geschlechter thematisiert, immer eingebettet in einen gesellschaftlichen Zusammenhang. Nicht anders ist es in seinem Trauerspiel „Fräulein Julie“ (1889), das die Vorlage für die gleichnamige Oper des norwegischen Komponisten Antonio Bibalo bildete. 

Sie wurde 1975 in Århus uraufgeführt. Bibalo hat sie aber 1984 umgearbeitet und das ursprünglich für großes Orchester geschriebene Werk auf eine Kammerbesetzung (Klavier und ein Streichquintett) reduziert. In dieser Version hatte „Fräulein Julie“ im Kleinen Haus des Oldenburgischen Staatstheaters nun eine erfolgreiche Premiere.


Feuerprobe gemeistert
In dem Dreipersonenstück verführt die Grafentochter Julie den Diener Jean, der mit der Köchin Kristine verlobt ist. Nun kehrt sich das Verhältnis zwischen Untergebenem und Herrin um. Julies Alptraum vom gesellschaftlichen Abstieg ist Realität geworden, Jeans Traum vom Aufstieg bleibt ein Traum. Nach der Liebesaffäre zeigt Jean allerdings Julie zunehmend die kalte Schulter und demütigt sie. Julie wird, nicht zuletzt aus Angst, ihr gesellschaftliches Ansehen zu verlieren, in den Selbstmord getrieben.

Für den jungen William Robertson war dies seine erste eigene Inszenierung. Und er hat die Feuerprobe mit Bravour bestanden. Die Entwicklung von Julie und Jean wurde mit psychologischem Feinschliff entwickelt. Zu Beginn ist Julie noch das gelangweilte, laszive Weibchen, das die Macht ihrer körperlichen Reize spielerisch und genussvoll ausprobiert. Wenn sie den Ernst der Lage erkennt, dreht sich die Spirale ihrer Verzweiflung allerdings immer schneller. Jean wirkt zunächst mit seiner Hornbrille und seinem linkischen Verhalten wie Woody Allen in einer komischen Rolle, bevor er sich zum Zyniker wandelt. „Knecht ist Knecht“, sagt Julie zu ihm, und Jean entgegnet den demütigenden Ausruf „Hure ist Hure“. Am Ende reicht er Julie das Messer, mit dem sie sich umbringt.


Geringer Personalaufwand
Das Bühnenbild von Lisa Maline Busse zeigt eine schmucklose Küche, die je nach emotionaler Lage in nächtliches Blau, schwüles Rot oder kaltes Grün getaucht wird. Schattenartige Vogelschwärme werden immer wieder als Projektion gezeigt – symbolischer Dualismus für Hoffnung auf Freiheit und Boten des Unheils. Am Ende sieht die Küche wie ein Schlachtfeld aus, riesige Blutlachen bedecken nach dem Gemetzel an Körper und Seele den Boden.

Linda Sommerhage spielte die oft hysterischen Gemütslagen von Julie mit expressivem Ausdruck überzeugend aus und setzte ihren kräftigen Mezzo farbenreich ein. Michael Pegher gab dem Jean mit schlankem Charaktertenor kaltschnäuziges Profil. Als Köchin erfüllte Ingela Onstadihre vergleichsweise kleine Rolle optimal.

„Fräulein Julie“ zählt unter den zeitgenössischen Opern zu den relativ häufig gespielten. Das mag auch an dem geringen Personalaufwand liegen. Denn Bibalos von vielen Stilen beeinflusste Musik hat Längen und ist oft nicht viel mehr als funktionale Untermalung des Sprechgesangs. Aber sie tut dem Ohr nicht weh, ist klar strukturiert und ordnet den Personen eigene Klänge zu (Streichquintett vor allem für Julie). Johannes Stert und die Mitglieder des Oldenburgischen Staatsorchesters zeigten sich als engagierte Sachwalter. 

Link 21 Nov 1 note Fraeulein Julie Pics»

Check out some awesome pictures of my latest premier, Fraeulein Julie!!! They link above leads to the Oldenburgisches Staatstheater’ web page of the opera. THe pictures are by our VERY talented house photographer, Andreas Etter.

Video 18 Nov 1 note

Some photos from the program and generalprobe of my latest opera, Fraeulein Julie, by Bibalo. Julie: Linda Sommerhage. Jean: Michael J. Pegher. Christine: Ingela Onstad


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